Ein bisschen bang reiste auch am zweiten Tag eine Döbelner Delegation nach Demitz-Thumitz, um am 25. Rammenauer Pokalturnier teilzunehmen. Nach Tag 1 befürchtete man einen weiteren langen Tag in der Wettkampfhalle, aber das war unbegründet. Die Schwierigkeiten vom Vortag wurden aufgearbeitet und es lief in gewohnter Manier.
Sechs Döbelner Judoka begannen am Vormittag. Bruno Gringel und Lukas Kutsch starteten in der gleichen Gewichtsklasse (-48 kg, 5 TN) und mussten dementsprechend zuerst gegeneinander kämpfen. Das Duell gewann Lukas, aber am Ende standen beide auf dem Treppchen: Bruno mit Platz 3 (ein Kampf gewonnen) und Lukas mit Platz 2 (drei Kämpfe gewonnen).
Ferdinand Schulze (-39 kg) erwischte einen Sahnetag. Er gewann alle vier Kämpfe souverän und sicherte sich unangefochten Platz 1.
Auch Ida Bäßler ließ nichts anbrennen. Sie entschied alle drei Duelle im Standkampf für sich und stand ebenfalls ganz oben auf dem Siegerpodest.
„Was Ferdinand und Ida können, kann ich auch,“ dachte sich wohl Fritz Junker. Er packte sein Technik-Repertoire aus und gewann mal mit O-Soto-Gari, mal mit Uchi-Mata und zum Schluss mit Ippon-Seoi-Nage. Natürlich belegte auch er Platz 1.
Mit leichtem Handycap ging Pia Schubert an den Start, wollte aber trotzdem kämpfen. Zwei ihrer drei Duelle entschied sie für sich, das dritte verlor sie mit Waza-Ari. Am Ende entschieden die Unterpunkte und weil die Gegnerin aus Duell 2 da die Nase vorne hatte, ging am Ende statt Silber Bronze an Pia.
In der U15 stellten sich zwei Döbelner Jugendliche dem Wettkampf. Mileen Sauer (-48 kg, 12 TN) war in einer gut besetzten Gewichtsklasse. Sie verlor beide Duelle und schied vorzeitig aus dem Wettkampf aus.
Für Milan Pawlak (-60 kg, 13 TN) war es der erste Wettkampf. Auch er verlor beide Kämpfe, schlug sich fürs erste Mal aber gut, wie der Trainer meinte.
Zum ersten Mal mit neuem Namen war Toni Wetzig (-90 kg, 8 TN) am Start. Im ersten Kampf lieferte er sich mit seinem Kontrahenten fast über die gesamte Kampfzeit ein Duell auf Augenhöhe, ehe er kurz vor Ablauf der Kampfzeit mit Koshi-Guruma gewann. Nach den Flitterwochen schien aber ein wenig die Ausdauer zu fehlen und die folgenden beiden Kämpfe gingen verloren. Mit Platz 5 war Toni jedoch trotzdem zufrieden.
Nachdem es gestern keine Gegnerin für Lucy Joelle Wetzig gab, versuchte sie heute erneut ihr Glück und brachte gleich noch Anna Lorenz mit (-63 kg, 7 TN). Beide setzten sich zunächst in ihren Pools durch – Anna mit drei gewonnenen Kämpfen, Lucy mit zwei. Auch das Halbfinale entschieden beide für sich und so kam es, wie es irgendwann mal kommen musste: ein Döbelner Finale. Das Duell verlief über die gesamte Kampfzeit. Anna setzte zwar viele Angriffe, die Lucy letztlich auch zwei Inaktivitätsstrafen einbrachten, aber einen entscheidenden Wertungsvorteil konnte sich keine der beiden verschaffen. Damit ging es in den Golden Score, in dem Anna wieder angriff, diesmal aber von Lucy gegengedreht wurde. Somit ging Platz 1 an Lucy, Platz 2 an Anna. Wer jetzt aber dicke Luft zwischen beiden vermutet, liegt falsch. Beide finden sich immer noch knorke und am Ende des Tages konnten Lucy und Anna gemeinsam lächeln.
In der Pokalwertung reichte es für den Döbelner SC nicht für die vorderen Ränge, aber dafür wurden wieder neue Wettkampferfahrungen gesammelt – auch bei den Trainern. 😉
So lange waren wir lange nicht mehr in der Wettkampfhalle! 🥋 Wir sind heute wie jedes Jahr nach Demitz-Thumitz zum Rammenauer Pokalturnier gefahren.🏆 Gut besucht ist der Wettkampf immer, doch leider startete er dieses Jahr sehr chaotisch mit vielen organisatorischen und technischen Problemen und somit 2 ½ Stunden später, als eigentlich geplant. 🫣
Trotzdem ging es dann los mit den Wettkämpfen der U9 und U13. Hier erkämpften sich unsere Judoka folgende Platzierungen:
2. Platz🥈
Ingrid Hanke (3 Siege, 1 Niederlage)
3. Platz🥉
Theodor Schulze (1 Sieg, 2 Niederlagen)
Ole Müller (1 Sieg, 2 Niederlagen)
Polly Siebert (1 Sieg, 2 Niederlagen)
5. Platz
Alexia Wenzel (2 Siege, 2 Niderlagen)
7. Platz
Emilio Ney (1 Sieg, 2 Niederlagen)
Lenny Maxim Wetzig (1 Sieg, 2 Niederlagen)
9. Platz
Theo Schmidt ( 1 Sieg, 2 Niederlagen)
Janik Wonneberger (2 Niederlagen)
Nach der ersten Siegerehrung schlossen sich die Kämpfe der U18 und U21 an.
In der Altersklasse U18 startete Ben Schmidt (-60kg) in einer Gruppe von 7 Teilnehmern. Seinen ersten Kampf gewann er mit Tani-Otoshi.👏🏼 Im zweiten Kampf setze er Ochi-Gari an, dieser wurde aber übernommen und er verlor die Begegnung, ebenso wie den dritten Kampf durch eine Festhaltetechnik. Er erreichte damit Platz 3. 🥉
In der U21 traten Helene Dettmer (-57kg) und Lucy Joelle Wetzig (-63kg) an.
Helene hatte 2 Gegnerinnen. Ihren ersten Kampf gewann sie mit Ko-Soto-Gake, den zweiten verlor sie leider mit Uchi-Mata. Damit erkämpfte sie sich Silber. 🥈
Lucy gewann kampflos Platz 1. 🥇 Sie bestritt einen Freundschaftskampf gegen eine Kämpferin der Gewichtsklasse -70kg und konnte diesen für sich entscheiden.👏🏼
19:30 Uhr war die 2. Siegerehrung beendet und alle konnten sich auf den Heimweg begeben, wobei die Überlegung direkt in der Halle zu übernachten dem Einen oder Anderen doch in den Sinn kam, denn morgen gehts weiter mit der 2. Runde- hoffentlich mit weniger Startschwierigkeiten!😅
Kaum hat das Schuljahr begonnen, schon sind die ersten acht Trainingswochen um und die Herbstferien stehen vor der Tür. Aber bevor alle in die wohlverdiente Pause gingen, hatten wir für die Kleinsten der U7, U9 und U11 - also die Krümel - noch einen kleinen Höhepunkt: das jährliche Krümelturnier.
Gut 50 Judoka nutzten die Gelegenheit, im familiären Kreis Wettkampferfahrungen zu sammeln. Mit dabei waren nicht nur Judoka vom Döbelner SC, sondern auch vom KJSC Döbeln und Motor Rochlitz.
Wie immer wurde in gewichtsnahe Gruppen eingeteilt, sodass am Ende Jede und Jeder mit einer Urkunde und Medaille nach Hause gehen konnte. Wobei - so ganz stimmt das nicht. Die Siegerinnen und Sieger erhielten diesmal einen Pokal und sorgten für ganz besondere Momente und tosenden Applaus, wenn sie den Pokal mit leuchtenden Augen in die Luft streckten.
Nach der Siegerehrung gab es noch ein Spektakel der etwas anderen Art: ein Tauziehen der Kinder gegen die Trainerinnen und Trainer, die wieder einmal am Mattenrand alles für ihre Schützlinge gaben und sie unterstützten. Die Idee war jedoch etwas zu spontan und die schnell zusammengeknüpften Seile hielten diesen Kräften, die da wirkten, nicht stand. Man sollte meinen, es gab demnach ein Unentschieden, aber bei so vielen Ippons der Erwachsenen, die auf einmal auf dem Boden lagen... Das kann man als Sieg der Kleinen verbuchen, oder? 😉 Beim nächsten Mal haben wir ein besseres Seil zur Verfügung, versprochen. Und in der Zwischenzeit wünschen wir erholsame Herbstferien!
Die Mitteldeutschen Meisterschaften sind definitiv ein Saisonhöhepunkt für die Altersklasse U15. Vom Döbelner SC hatte sich vor zwei Wochen Albert Hanke für den Wettkampf in Rodewisch qualifiziert, der nun in der Gewichtsklasse -66 kg (13 TN) um die Medaillen mitkämpfen wollte.
In der ersten Runde war ihm das Losglück hold und er startete mit einem Freilos, das ihn direkt ins Viertelfinale katapultierte. Dort dominierte er von Anfang an seinen Gegner aus Sachsen-Anhalt und warf ihn nach nicht einmal einer halben Minute mit Ko-Uchi-Barai auf Ippon.
Damit stand Albert bereits im Halbfinale – wohlgemerkt als einziger Sportler, der nicht vom JCL kam. Auch in diesem Duell startete der Döbelner motiviert und ging schnell mit Yuko durch Ko-Uchi-Gari in Führung. Allerdings fiel er nur kurz danach auf vollen Punkt einer Seoi-Nage und rutschte in den Kampf um Platz 3.
Dort wartete ein alter Bekannter aus Werdau auf Albert, mit dem er sich bei den Landesmeisterschaften noch das Treppchen der Drittplatzierten teilte. Vielleicht war die Luft raus, vielleicht auch die Konzentration weg, denn die Gewichtsklasse startete als eine der letzten in das Turnier. Bei einem Koshi-Guruma-Angriff des Gegners fiel Albert unglücklich auf die Schulter, weshalb er den Kampf vorzeitig abbrechen musste. Wir wünschen ihm schnell gute Besserung und finden, dass sich ein 5. Platz bei den Mitteldeutschen Meisterschaften auf jeden Fall sehen lassen kann.
18 unserer Judoka der U9, U11 und U13 fuhren gestern zum Bergstadtpokal nach Freiberg. Insgesamt starteten 240 Sportlerinnen und Sportler aus 22 Vereinen. Gekämpft wurde auf 4 Matten, aber leider nur mit 6 Kampfrichtern und Technik, die immer wieder Probleme gemacht hat, sodass der Tag in der Halle sehr lang war! 🫣
Justus Homann sicherte sich mit einem Sieg und einer Niederlage Platz 2. 🥈
Kolya Kurz erkämpfte sich mit einem Sieg und zwei verlorenen Kämpfen Platz 3. 🥉
Auch Ole Müller konnte einen Gegner besiegen und verlor zwei Begegnungen, sodass er den dritten Platz erreichte. 🥉
Für Fiona Uebigau war es der erste größere Wettkampf. Sie hat ihre beiden Kämpfe verloren, hat aber gut mitgehalten und konnte zumindest die ersten richtigen Wettkampferfahrungen sammeln. Auch sie erhielt die Bronzemedaille. 🥉
Erwin Harnisch kämpfte in einer Mädchengruppe mit 4 Teilnehmern mit. Hier gewann er alle Kämpfe und freute sich über Platz 1. 🥇 Die Mädchen wurden aber noch einmal extra von Platz 1 bis 3 gewertet.
Franz Koch erkämpfte sich den 2. Platz mit 2 Siegen und einer Niederlage.🥈
Polly Siebert kämpfte mit in Erwins Gruppe. Sie gewann einen Kampf und verlor 2 Begegnungen, sodass sie Platz 2 erreichte. 🥈
Bruno Gringel und Lukas Kutsch kämpften in einer Gewichtsklasse mit insgesamt 3 Teilnehmern. Bruno erkämpfte sich mit einem Sieg und einer Niederlage den 2. Platz. 🥈 Lukas konnte beide Begegnungen für sich entscheiden und sich Platz 1 sichern. 🥇
Leon Guzek kämpfte in einer stark besetzten Gewichtsklasse mit 8 Teilnehmern. Er verlor in seiner 4er-Gruppe leider alle 3 Begegnungen, weil es ihm noch an Kampferfahrungen fehlt, die er jetzt aber zumindest weiter sammeln konnte.👍🏼
Auch Ferdinand Schulz hatte 7 Gegner. Er hat einen Kampf gewonnen und zwei verloren, landete also auch Platz 7.
Arthur Hugo Vatter ist mit einem Sieg ebenso nicht aus dem Pool rausgekommen und belegte am Ende Platz 5.
Ida Bäßler kämpfte sich aus dem Pool, gewann dann auch den Einzug ins Finale sowie das Finale, sodass sie sich mit 5 gewonnen Kämpfen über Gold freuen konnte. 🥇
Fritz Junker erreichte Platz 3 mit zwei Niderlagen und zwei Siegen. 🥉
Pia Schubert besiegte alle 3 Gegnerinnen souverän und erreichte somit den ersten Platz. 🥇
Adrian Zscheile kämpfte in einer Gruppe von 12 Teilnehmern. Auch er hat noch nicht viele Wettkampferfahrungen sammeln können. Adrian hatte ein Freilos und gewann dann zwei Begegnungen.👏🏼 Danach musste er leider zwei Niederlagen einstecken und erreichte am Ende Platz 5.
Theo Schmidt hatte 6 Gegner. Er startete im 3er-Pool und kämpfte sich dort mit einem Sieg raus. Die nächsten zwei Begegnungen verlor er leider und erreichte damit Platz 3. 🥉
Lenny Maxim Wetzig besiegte beide Gegner mit schönen Fußtechniken und freute sich über die Goldmedaille. 🥇
Am Ende des langen Tages gab es noch eine Mannschaftswertung.🏆 Hier gewann Freital mit 157 Punkten, gefolgt vom CPSV mit 150 Punkten. Wir durften uns mit 111 Punkten über den 3. Platz und einen sehr schönen Pokal, passend zum Thema Bergbau, freuen!🥉🏆
Der Veranstalter entschuldigte sich bei der Siegerehrung bei allen, dass so viel schiefgelaufen ist - wir hoffen natürlich, dass die Fehler behoben werden können und werden nochmal darüber nachdenken, ob wir wiederkommen.🥋
Sechs Wochen Sommerferien und Judo-Pause - da kann einem das Wettkampffeeling schon fehlen, auch wenn man am vergangenen Wochenende bereits in Oederan auf der Matte stand. Was macht man da? Na klar, man fährt nur eine Woche später mit Trainer Jens Wetzig nach Berlin-Steglitz zum Nansei-Cup. Das Turnier lockte damit, allen Judoka in gewichtsnahen Viererpools ausreichend Kämpfe zu ermöglichen.
Pia Schubert, die im Frühjahr in der U11-Kinderliga eine sichere Bank für den DSC war, nahm nun erstmals an einem Wettkampf in der U13 teil und schlug sich trotz einiger Widrigkeiten wacker. In ihrem ersten Kampf ging sie mit O-Goshi in Rückstand, wehrte sich aber kräftig gegen ein vorzeitiges Kampfende. Erst wenige Sekunden vor Schluss geriet sie in eine Kesa-Gatame, aus der sie nicht mehr entkam. Im zweiten Kampf setzte Pia viele Angriffe, fiel bei einem davon jedoch ungünstig auf ihr Knie und musste das Duell vorzeitig abbrechen. Trotz leichter Schwellung ließ sich unsere Döbelner Kampfgranate weder von Trainer noch Eltern vom letzten Kampf abbringen. Das sollte sich auszahlen, denn sie warf einen sauberen O-Goshi und schloss mit Festhalte ab. Somit erkämpfte sie sich einen wohlverdienten 3. Platz.
Bei den mitgereisten U13-Jungs Lenny Maxim Wetzig und Janik Wonneberger lief es nicht so rund. Bei beiden fehlte noch die letzte Entschlossenheit, sich eigene Angriffe zuzutrauen und schließlich auch durchzuziehen. Aufgrund des Kampfmodus der kleinen Pools konnten aber auch sie eine Bronzemedaille und neue Ansatzpunkte fürs Training mit nach Hause nehmen.
Der Trainer resümierte, dass der Wettkampf insgesamt recht gut organisiert war (bis auf die Wartezeit durch die zuvor ausgetragene U11). Für die Zukunft hofft er auf eine höhere Teilnahme der Döbelner Judoka.
Zwei Wochen ist es her, da ermittelte der Sportbezirk Chemnitz, wer zu den Landeseinzelmeisterschaften der U15 nach Pulsnitz fahren darf. Dort hatten sich Ingrid und Albert Hanke sowie Mileen Sauer qualifiziert. So reisten die drei mit Trainer Fabian Hanke in die Pfefferkuchenstadt in Ostsachsen. Die Halle war gar nicht so leicht zu finden und auch bei der Wettkampforganisation kann noch die ein oder andere Stellschraube gedreht werden. Der Tag barg aber einige Überraschungen.
Den Anfang machte Ingrid (-52 kg, 10 TN). Sie begann mit einem Freilos und zog direkt ins Viertelfinale ein. Das Glück war ihr danach aber nicht mehr hold und sie lief direkt in einen Tani-Otoshi ihrer Oederaner Kontrahentin. Somit ging es für Ingrid in die Trostrunde. Aber auch da wollte es nicht so richtig klappen, als die Gegnerin einen O-Uchi-Gari ansetzte und Ingrid auf vollen Punkt warf. Damit war der Wettkampf für Ingrid vorzeitig beendet.
Mileen (-48 kg) war in einer mit 11 Teilnehmerinnen besetzten Gewichtsklasse unterwegs, hatte jedoch kein Freilos. Sie ging im Auftaktkampf zunächst mit einem schönen, kontrollierten O-Goshi mit Waza-Ari in Führung und setzte kurz danach mit O-Soto-Gari noch einen Ippon drauf. Im Viertelfinale drehte die Rodewischer Kontrahentin den Spieß um und so wurde nun Mileen selbst mit O-Goshi geworfen. Damit blieb auch ihr nur noch der Weg in die Trostrunde. Dort stand sie einer Sportlerin vom PSV Leipzig gegenüber. Dort glänzte unsere Döbelnerin mit sehr guter Bodenarbeit und einer Waza-Ari-Führung für Kesa-Gatame. Im anschließenden Standkampf machte sie den Sack mit einer Ura-Nage zu. Damit ging es für Mileen um den Einzug ins kleine Finale. Dort wartete die nächste Leipzigerin. Ihrem Tani-Otoshi konnte sie sich nicht erwehren, womit am Ende aber ein hart umkämpfter Platz 7 für Mileen zu Buche stand.
Der Dritte im Bunde war Albert (-66 kg), der wie seine Schwester in einer mit 10 Teilnehmern besetzten Gewichtsklasse landete. Er startete mit Freilos und hatte dann gleich den ersten harten Brocken vom Judoclub Leipzig vor sich. Das beeindruckte unseren Judoka aber nicht und er ging gleich mit Waza-Ari für O-Uchi-Gari in Führung, bevor er den Kampf vorzeitig mit einer schönen und hohen Ura-Nage beendete. Im anschließenden Halbfinale wartete ein Underdog aus Dresden auf ihn. Mit seiner Kampfweise kam Albert nicht so richtig zurecht und fiel schließlich auf einen Tani-Otoshi. Damit ging es für ihn in den Kampf um Platz 3. Dort ließ er jedoch nichts mehr anbrennen. Gegen den Chemnitzer Gegner holte er sich zunächst mit O-Goshi die Führung und arbeitete gleich im Anschluss eine Kesa-Gatame heraus, die er bis zum Ende hielt. Damit sicherte sich Albert Platz 3. Für die Medaillenträger hatte sich der Ausrichter zusätzlich zu Medaillen und Urkunden noch etwas Besonderes ausgedacht: in der Pfefferkuchenstadt gab es auch noch einen Pfefferkuchen in Form einer Judojacke dazu.
Somit fährt der Döbelner SC mit einer Qualifikation für die Mitteldeutschen Meisterschaften in zwei Wochen nach Hause. Und auch Trainer Fabian Hanke fuhr mit mehr Gepäck nach Hause als gedacht – womit genau, erfahrt ihr im anderen Bericht. 😉
Landesmeisterschaften sind nicht nur ein sportlicher Höhepunkt für die jeweilige Altersklasse, die ihre Besten sucht, sie bilden auch einen würdigen Rahmen, um verdiente Judoka im Judo-Verband Sachsen zu ehren. So kam es, dass unser Trainer Fabian Hanke bei der Eröffnung der LEM U15 plötzlich selbst für sein Engagement nach vorne durfte.
Marcel Frohberg, der die Auszeichnung übernahm, erzählte dabei allen Anwesenden in der Halle, dass uns Fabian schon lange im Verein unterstützt und seit 2006 als Trainer der U13 und U15 aktiv ist. Im Jahr 2020 absolvierte er zusätzlich eine Ausbildung zum Kinderschutz-Multiplikator und ist seitdem als Kinderschutzbeauftragter im Verein tätig. Damit übernimmt er nicht nur in unserer Abteilung Judo eine Vorreiterrolle, sondern auch für andere Abteilungen des Döbelner SC. Seit 2023 ist er sogar der Ansprechpartner in Kinderschutz-Angelegenheiten für den gesamten Sportbezirk Chemnitz und vertritt diesen in der sächsischen Kinder- und Jugendschutzkommission. Eine verantwortungsvolle Aufgabe.
Fabian ist ein kompetenter und zuverlässiger Ansprechpartner – bei uns im Verein und im Sportbezirk – auf den man sich immer verlassen kann. Wir fanden, das hat die Silberne Ehrennadel verdient, und der Judo-Verband Sachsen stimmte uns zu.
Herzlichen Glückwunsch, Fabian! Auf die nächsten 20 Jahre.